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Die HERBERGE:

Eine Perle auf der Ostalb

 

Bräunisheim liegt auf knapp 700 Meter, hat 220 Einwohner und ist ein Teilort von Amstetten. Umgeben von Wiesen, Wälder und Felder liegt das Dorf in einer landschaftlich reizvollen Gegend auf der Ostalb.

Im Jahr 1827 wurde dort in Dorfmitte das Schulhaus gebaut, in dem bis Ende der sechziger Jahre die Klassen 1 bis 8 gemeinsam in einem Klassenzimmer unterrichtet wurden. Anfang der 70er Jahre kaufte Geislingens Oberstudiendirektor Albert Kley, Schulleiter am Helfenstein-Gymnasium das stattliche Gebäude. Er lagerte dort seine private archäologische Sammlung mit etwa 40.000 Siedlungsfunden ein, die zu den größten in Süddeutschland zählte. Sie ist mittlerweile in archäologischen Museen und für wissenschaftliche Zwecke ausgelagert.

Kley war außerdem ein angesehener und begnadeter Künstler, der weit über die Grenzen Geislingens hinaus bekannt war. Die knapp 100 Bilder, die die Wände des Schulhauses schmücken sind nur ein kleiner Teil seines Lebenswerks.

Vor 20 Jahren verstarb Albert Kley und vor zwei Jahren verkauften seine Enkel das Schulhaus an die heutigen Besitzer, die in enger Zusammenarbeit mit einem Esslinger Diplom-Restaurator mit viel Herzblut und Eigeninitiative das Gebäude sanierten.